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Kurze Info zu dieser Anleitung: 
Die Zeichen # und $, die hier am Anfang der Zeile vor einigen Befehlen stehen, gehören nicht zu den Befehlen dazu, sollten also nicht abgetippt werden. Das "#" steht dort lediglich dafür, dass der Befehl mit root-Rechten ausgeführt werden soll, das "$" steht vor Befehlen die als normaler User ausgeführt werden sollen.
Inhaltsverzeichnis

1 Java überprüfen

Zu allererst sollten wir überprüfen ob Java überhaupt auf dem System installiert ist. Dazu führen wir auf der Konsole einfach java -version aus.

bdd3303247.jpg

Alles ist richtig wenn eine Ausschrift wie im Bild zu sehen kommt. Die Version für den Core beträgt mindestens 1.5.1. Ausnahme: Der GNU gij (z.B. bei Ubuntu standardmäßig installiert) funktioniert momentan nicht mit appleJuice. Falls also in der Ausgabe von java -version etwas von gij (GNU libgcj) steht, solltet ihr auch das JRE von Sun installieren.

Wichtig: Auch Benutzer von 64bit Systemen müssen im Moment ein 32bit Java benutzen, bis es eine libajnetmask.so für 64bit gibt.

Meldungen wie bash: java: command not found deuten darauf hin, dass Java nicht korrekt oder gar nicht installiert ist. Wer eine richtige Version hat kann bei Punkt "Core installieren" weitermachen.

2 Java Installation

Nun gibt es 2 Möglichkeiten Java zu installieren:

  • per Package von der Distribution
Hierbei müßt Ihr die Dokumentation der Distribution lesen und heraussuchen wie das Paket heißt. Siehe auch Java Installation (Linux). Eine kleine Hilfe gibt es auch auf der Oracel-Seite (http://www.java.com/en/download/help/linux_install.xml#install). Man muss aber genau hinsehen, da ORACEL sehr oft die Seiten ändert oder verschiebt.
  • Das Package von Sun installieren
Das Package von Sun ist distributionsunabhängig. Wird dann allerdings von der Distribution nicht erkannt, d.h. wenn ein Package Java erfordert wird nicht erkannt das Java installiert ist. Dafür hat man die Möglichkeit auch mehrere Java-Versionen parallel laufen zu haben.

Der zweite Punkt wird nun erläutert.

2.1 Die richtige Version von Oracel (Sun) herunterladen

Auf der Internetseite http://www.java.com/de/download/manual.jsp (http://www.java.com/de/download/manual.jsp) kann man sich das Paket herunterladen.

Oder auf der Archiv-Seite von Oracel hier (http://www.oracle.com/technetwork/java/archive-139210.html) eine ältere Version suchen. Ich selbst verwende unter Linux die Version jre-6u32-linux-i586.bin, da hier die wenigsten Kompatibilitätsprobleme auftreten. (Leider muss man sich einmalig registrieren auf der ORACLE-Seite, um in den Genuss einer älteren Version zu kommen.)

bild:Javadownload_linux.jpg

Wir wählen hier nicht die RPM-version, sondern Linux (*.tar.gz) (selbstextrahierende Datei).

Nachsatz: Mittlerweile ist es egal welche Installationmethode man wählt, da die Routine unter Linux einen grundlegenden Wandel durchlaufen hat. Man kann also getrost die jre1.7.0_07 (jre-7u7-linux-i586.rpm) laden und installieren. Sogenannte "*.bin" Pakete gibt es nicht mehr ab der Version 7 unter Java.

Dadurch verkürzt sich der Installationsweg und man kann direkt beim Punkt "Pfadzuweisung (http://wiki.applejuicenet.de/index.php/Installation_unter_Linux#Java_verlinken)" weiter machen.

2.2 Die selbstextrahierende Datei installieren

Wenn wir die Datei jre-6u32-linux-i586.bin haben gehen wir wieder in die Konsole in das Verzeichnis wo die Datei liegt.

Jetzt holen wir uns Superuserrechte durch Eingabe des Befehls su und des Root-Passworts (falls wir diese noch nicht haben). Dann legen wir das Verzeichnis /usr/java an und verschieben die jre-6u32-linux-i586.bin dorthin:

# mkdir -p /usr/java
# mv jre-6u32-linux-i586.bin /usr/java/

Jetzt wechseln wir in dieses Verzeichnis und führen die Datei aus:

# cd /usr/java
# chmod +x jre-6u32-linux-i586.bin
# ./jre-6u32-linux-i586.bin

Nach dem Akzeptieren der Lizenzbedingungen mit "yes" wird das Paket entpackt.

2.3 Java verlinken

Jetzt muss der Java-Befehl noch verlinkt werden:

# ln -sf /usr/java/jre1.6.0_32/bin/java /usr/bin/java

Die erneute Eingabe von java -version sollte nun zum Erfolg führen. Java ist installiert.

3 Core installieren und starten

Zuerst laden wir die Datei ajinstaller.tar.gz (http://home.arcor.de/uselesspq/aj/ajinstaller.tar.gz) herunter, öffnen wieder eine Konsole und wechseln in das Verzeichnis, wo die ajinstaller.tar.gz liegt (Bei dieser Datei ist darauf zu achten, das leider das alte GUI installiert wird).

Es gibt aber noch eine 2.Möglichkeit (http://www.theos-saftberg.info/setup/ajinstaller_neu.tar.gz) der Installation. Hier wird bereits das neue GUI (AJCoreGUI_v0_71_2_F_1_23) berücksichtigt. Alle notwendigen Änderungen wurden bereits eingearbeitet.

Als nächstes entpacken wir das Archiv:

$ tar xzvf ajinstaller.tar.gz

Jetzt muss nur noch das Script ajcore_installer mit root-rechten ausgeführt werden:

$ sudo ./ajcore_installer
**root passwort**

Nach dem Download der benötigten Dateien fragt der Installer, wie viel MB RAM der Core verwenden darf. Bei DSL-1000 reicht der Standardwert von 64 vollkommen aus. Bei einer schnelleren DSL-Leitung sollte man 128 angeben, falls genug RAM vorhanden ist. Bei einem Server, der über 10 oder 100Mbit ans Internet angebunden ist, können auch 256 nötig sein. Soll dieser Wert nachträglich geändert werden, kann man einfach den Installer neu ausführen, oder die Datei /usr/local/bin/ajcore von Hand ändern (s. RAM-Zuweisung).

Gestartet werden kann der Core nun mit ajcore (bzw. /usr/local/bin/ajcore), das sollte man allerdings nur als normaler User und nicht als root machen.

info: der Core wird nach /usr/local/share/appleJuice/core/ installiert

4 GUI installieren und starten

Falls wir es noch nicht bei der Core Installation getan haben, laden wir jetzt die Datei ajinstaller.tar.gz (http://home.arcor.de/uselesspq/aj/ajinstaller.tar.gz) herunter und entpacken sie:

$ tar xzvf ajinstaller.tar.gz

Als nächsten laden wir die Datei AJCoreGUI_v0_71_2_Fassade_1_23.zip (http://downloads.sourceforge.net/project/applejuicejava.berlios/AJCoreGUI_v0_71_2_Fassade_1_23.zip?r=&ts=1412412552&use_mirror=heanet) (die 71_2-1.23 ist nur Fassade, hat aber einige Änderungen hinsichtlich der neuen Java und eine Angepasst an die neue Applefile-Schnittstelle unter Android) und legen sie im selben Verzeichnis ab. Die aktuelle Datei kann über das Forum geladen werden.

Jetzt muss nur noch das Script ajgui_installer mit root-rechten ausgeführt werden:

$ sudo ./ajgui_installer
 **root passwort**

Gestartet werden kann das GUI nun als normaler User mit ajgui (bzw. /usr/local/bin/ajgui)

info: Es gibt 2 Möglichkeiten, um das neuste GUI zu nutzen. Das GUI wird nach /usr/local/share/appleJuice/gui/ installiert, und die aktuelle Version v.0.71_2-1.23 (Fassade) kann später per Hand mit Root-Rechten in das GUI-Verzeichnis kopiert werden. Danach nur noch die Berechtigungen für User anpassen. Schon kann mit der aktuellen GUI gearbeitet werden. Oder man bearbeitet die Datei ajgui_installer nach dem Entpacken in den obersten Zeilen unter: GUI_FILENAME= und GUI_MD5=, wobei die MD5-Summe über einen Generator erstellt werden muss und exakt 32 Stellen haben muss.

4.1 URL-Handler

Dieser Schritt dient alleine der Bequemlichkeit und ist nicht notwendig für die Funktion von appleJuice!

Um ajfsp-links nicht immer per Copy&Paste übernehmen zu müssen, sondern auch direkt im Browser anklicken zu können, findest du hier einige Tipps: URL-Handler

5 Nach der Installation

Hat alles geklappt? Hier gehts weiter: Der erste Start